Die magnetische Verriegelung stellt sicher, dass der Prüfadapter während des gesamten Testvorgangs zuverlässig geschlossen bleibt.
Anwendungsfälle
Eine magnetische Verriegelung ist immer dann entscheidend, wenn Sicherheit und Prozesssicherheit im Fokus stehen:
- Sie schützt den Bediener zuverlässig, insbesondere bei Prüfungen mit hohen Spannungen.
- Sie verhindert, dass der Adapter während des Testvorgangs versehentlich geöffnet wird.
- Sie unterstützt den Umgang mit fehlerhaften Baugruppen: Der Adapter bleibt geschlossen und lässt sich erst nach bewusstem Knopfdruck entriegeln. So wird vermieden, dass Schlechtteile in der Hektik oder aus Routine mit Gutteilen vermischt werden.


Funktionsweise
Ein Riegel am Elektromagneten greift beim Schließen des Adapters – ähnlich wie ein Türschloss – in eine Metalllasche ein und verriegelt den Adapter formschlüssig.
Erst wenn der Magnet bestromt wird, zieht der Riegel ein und der Adapter kann geöffnet werden.
Der Adapter bleibt auch im Fehlerfall zuverlässig geschlossen.
Beschaltung: Eine integrierte Steuerplatine verhindert die Überhitzung des Elektromagneten. Beim Anziehen steht kurzzeitig die volle Leistung zur Verfügung. Im Haltebetrieb wird die Spannung reduziert, um Verlustleistung und Erwärmung zu minimieren. Die typische Ansteuerspannung beträgt 12 V; bei Bedarf kann per Jumper auf 24 V umgestellt werden.
Safety first: Für sicherheitskritische Anwendungen setzen wir auf Redundanz:
Alle relevanten Komponenten können doppelt ausgeführt werden, um einen ausfallsicheren Betrieb zu gewährleisten.